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Berlin

Bus für mobilitätseingeschränkte Menschen beim CSD Berlin

today1. Juni 2024 73

Hintergrund
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Zu alt für den CSD? Zu behindert? Zu krank? Zu eingeschränkt? Die Antwort auf diese Fragen, soll ein lautes NEIN werden. Darauf haben sich der CSD Berlin und die Berliner Verkehrsbetriebe verständigt. Beide schließen eine Kooperation in Form einer Teilhabe-, Inklusions- und Mobilitätspartnerschaft ab.

Als wichtiger Beitrag zur Inklusion wird ein Bus der BVG ab diesem Jahr am 27. Juli im CSD-Zug mitrollen. Der Bus ist über eine Rampe zugänglich und soll als Fahrmöglichkeit, Rückzugs- und Ruheort für alle Menschen dienen, die beim CSD dabei sein wollen, aber keine stundenlange Route zu Fuß bewältigen können.

Gemeinsames Ziel sei es, die Bedürfnisse älterer, queerer Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ganz praktisch zu berücksichtigen.

Menschen, die ansonsten nicht am CSD teilnehmen könnten, sollen so eine Möglichkeit bekommen, mittendrin dabei zu sein. Die Partnerschaft ist für die nächsten drei Jahre geschlossen.

„Ausnahmsweise freuen wir uns mal über einen Bus, der nur mit Schrittgeschwindigkeit vorankommt“ | BVG-Chef  Henrik Falk

BVG-Chef Henrik Falk
BVG-Chef Henrik Falk © Foto: BVG / Manfred Jarisch

„Unser Bus wird für die nächsten Jahre ein fester Bestandteil des Berliner CSD sein und ein Angebot zur Teilhabe während des Demo-Zugs bieten. Damit setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Inklusion und Diversität. Und ausnahmsweise freuen wir uns am CSD-Wochenende mal über einen Bus, der nur mit Schrittgeschwindigkeit vorankommt“, sagt Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG.

CSD Berlin
CSD Berlin © Foto: CSD Berlin

Die gemeinsame Initiative schließt an das diesjährige Motto des CSD. „In der heutigen Gesellschaft ist es unerlässlich, die Bedürfnisse und Erfahrungen von Menschen jeden Alters anzuerkennen und anzugehen. Während Diskussionen über LGBTQ+ Themen oft den Fokus auf junge Menschen legen, ist es gleichermaßen wichtig, die Herausforderungen und Anliegen älterer queeren Menschen in den Vordergrund zu rücken. Daher legen wir 2024 mit “Queers im Alter” einen besonderen Fokus auf dieses Thema. Um inklusiver zu sein, wollen wir für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ein weiteres Angebot schaffen“, sagt Mara Geri, Vorstandsperson des Berliner CSD e.V.

Geschrieben von: MK

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