In Großbritannien plant die Regierung ein neues Gesetzespaket, das Bars, Clubs und Restaurants besser schützen soll. Ziel ist es, die Umnutzung leerstehender Gebäude zu erleichtern – etwa durch den Abbau bürokratischer Hürden im Baurecht. Immobilienfirmen, die in der Nähe bestehender Clubs bauen, sollen künftig selbst für den nötigen Lärmschutz sorgen. Zudem sind sogenannte „Hospitality Zones“ geplant, in denen etwa Straßenpartys oder Außengastronomie einfacher genehmigt werden können. Hintergrund ist die Sorge um das Nachtleben: Allein in London könnten laut einer Studie bis 2030 mehr als die Hälfte aller Clubs und Pubs schließen – vor allem wegen hoher Kosten und Lärmschutzauflagen. Das Gesetzesvorhaben ist Teil einer breiteren Strategie zur Stärkung kleiner Unternehmen und zur Belebung der Stadtzentren.