Berlin

Protestrave gegen den Weiterbau der A100 zieht am Samstag durch Berlin

today9. September 2026 909 35 5

Hintergrund
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Am Samstag wird in Berlin gegen den geplanten Weiterbau der Stadtautobahn A100 demonstriert. Unter dem Motto „A100 wegbassen“ zieht eine Tanzdemo von Friedrichshain zum Roten Rathaus. Dort treffen insgesamt sieben Demonstrationszüge zur Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ zusammen.

Los geht es für die Demonstration „A100 wegbassen“ um 13 Uhr in der Revaler Straße vor dem RAW-Gelände in Friedrichshain, nahe der Warschauer Straße. Gegen 13.30 Uhr soll sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen.

Auf dem Weg zum Roten Rathaus wird sich der Zug voraussichtlich gegen 14.30 Uhr mit dem Queerfem*March und dem Umwelt- und Klimazug „Berlin klimagerecht“ vor der BVG-Zentrale an der Michaelbrücke treffen.

Um 16 Uhr beginnt vor dem Roten Rathaus die gemeinsame Kundgebung der sieben Demonstrationszüge. Eine Woche vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl wollen die Veranstalter dabei auf aus ihrer Sicht zentrale Themen der Stadtpolitik aufmerksam machen. Im Mittelpunkt stehen Forderungen nach einer solidarischen, weltoffenen und klimagerechten Stadt.

Musik als Protest

Nach dem Ende der Kundgebung geht „A100 wegbassen“ am Roten Rathaus in einen stationären Protestrave über. Mit Musik und Tanz soll dort bis zum Einbruch der Dunkelheit gegen den weiteren Ausbau der Stadtautobahn protestiert werden.

Das Bündnis wird von Kiezinitiativen, Klimaaktivisten und Akteuren aus der Berliner Klubszene getragen. Es fordert einen Stopp der Planungen für den Weiterbau der A100 und eine Verkehrspolitik, die weniger auf das Auto und stärker auf öffentlichen Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr setzt.

Darüber hinaus geht es den Organisatoren um verkehrsberuhigte Kieze, bezahlbaren Wohnraum, öffentliche Grünflächen sowie den Erhalt von Klubs und Kulturstätten.

Organisiert wird die Demonstration unter anderem von BUND Berlin, der BürgerinnenInitiative A100, der Clubcommission, Geradedenken, der Nachbarschaftsinitiative „Beermannstraße bleibt“, der Bürgerinnen-Initiative Wuhlheide, Queermany und Fridays for Future Berlin.

Geschrieben von: MK

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