Tanzende Schatten in goldener Stunde – wenn die Straßen Berlins zur Bühne der Liebe werden.
Statt eigener Demo: Zug der Liebe schließt sich RAW-Kundgebung an
Der Zug der Liebe, der ursprünglich am 29. August 2026 durch Berlin ziehen sollte, findet in diesem Jahr nicht in seiner gewohnten Form statt. Das teilte der veranstaltende Verein jetzt mit. Statt einer eigenen Demonstration beteiligt sich die Initiative an der zeitgleich stattfindenden Kundgebung zum Erhalt des RAW-Geländes unter dem Motto „Zug der Liebe goes RAW“.
Als Gründe nennen die Organisatoren mehrere Herausforderungen, die eine Durchführung der Demonstration in ihrer bisherigen Form unmöglich machten. Besonders ausschlaggebend sei die veränderte Sicherheitslage nach den jüngsten Ereignissen rund um den Christopher Street Day (CSD). Nach Angaben des Vereins wären umfangreiche Sicherheitsauflagen erforderlich gewesen – darunter Wegfahrsperren, intensive Personenkontrollen und eine deutlich verstärkte Polizeipräsenz.
Der Zug der Liebe habe seit seiner Gründung für einen offenen und unbeschwerten Raum des friedlichen Protests gestanden. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen sei dieses Konzept nach Ansicht der Veranstalter nicht mehr umsetzbar.
Statt die Veranstaltung komplett ausfallen zu lassen, verlagert der Verein seinen Schwerpunkt auf den Protest gegen die drohenden Veränderungen am Berliner RAW-Gelände. Mehrere eigenfinanzierte Trucks werden die Kundgebung musikalisch begleiten. Geplant ist dabei keine klassische Parade, sondern eine stationäre Demonstration mit Musik und Redebeiträgen.
Den Abschluss des Protesttages bildet eine Afterparty im Ritter Butzke, bei der zahlreiche Berliner Kollektive und Crews vertreten sein werden. Mit dabei sind unter anderem Sachsentrance, Polyamor, Basstronauten / Ostfunk, Techobst, Kinder der Nacht, Der Weiße Hase, R.C.S. mit Vorwärts Musik und Beenoise Records, House of Venus sowie Volume Berlin Rec.
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